Schock: Skirennfahrer Sieber bei Unfall getötet
Der 23-Jährige hat in seiner Karriere 17 Weltcup-Rennen bestritten.
Sein Bruder Marc, der ebenfalls im Kleinbus sass, kam mit schweren Verletzungen ins Spital. ''Wir wünschen ihm alle Kraft, dass er das übersteht'', betonte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum gegenüber dem ''Kurier''.
''Werden für den Björn fahren''
Die beiden Männer waren mit ihrem VW-Bus auf einer schmalen Strasse gegen 12.35 Uhr talwärts unterwegs, als ihnen ein anderer Kleinbus entgegenkam. Die beiden wichen daraufhin aus, dabei kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte über den Hang.
Für den 23-jährigen Vorarlberger kam laut Angaben der Polizei jede Hilfe zu spät, Sieber sei sofort tot gewesen, hiess es. ''Unsere Läufer werden alle für den Björn fahren'', betonte Pum.
''Würde wollen, dass wir fahren''
''Wir sind alle bestürzt'', sagte ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold mit belegter Stimme und tränenden Augen zum ''Kurier'', ''das rückt alles in den Hintergrund. Wir haben heute nicht nur einen Teamkollegen, sondern vor allem einen super Menschen verloren.''
Über einen Startverzicht des Österreichischen Teams wurde in der Mannschaft diskutiert. ''Jeder Läufer soll das selbst entscheiden'', entschied Berthold, ''aber so wie ich den Björn gekannt ahbe, würde er wollen, dass wir fahren.''
7. Rang in Bansko als Bestresultat
Sieber war 18-mal im Weltcup gestartet, zuletzt im vergangenen Februar in der Super-Kombination in Sotschi. Sein bestes Ergebnis fuhr er 2011 als Siebter der Super-Kombi in Bansko/Bulgarien ein.
Für den Weltcup-Auftakt am Sonntag beim Riesenslalom in Sölden hatte sich Sieber in der nationalen Qualifikation nicht durchsetzen können. (Si)
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