Nach Ausbootung: Terry tritt gegen Mavs nach
Dallas - Jason Terry hat seiner Enttäuschung Luft gemacht und die Dallas Mavericks nach dem Abschied aus Texas kritisiert.
"Ich dachte, sie wollen mit mir weitermachen. Aber so war es nicht. Ich war sehr überrascht, wirklich sehr überrascht", sagte der langjährige Teamkollege von Deutschlands Basketballstar Dirk Nowitzki.
Terry verlässt den entthronten NBA-Champion und spielt künftig für Rekordmeister Boston Celtics. Allerdings nicht aus freien Stücken .
Kein Verständnis
Boston hatte "Jet" Terry, hinter Nowitzki dienstältester Profi der Mavs, einen mit 15 Millionen Dollar dotierten Dreijahresvertrag vorgelegt. Dallas hätte mit dem Angebot mitgehen und Terry halten können, doch der Klub liess den 34-Jährigen ziehen.
Der Guard hat überhaupt kein Verständnis dafür, dass die Mavericks sich nicht um ihn bemüht haben: "Es gab kaum Angebote. Aber Dallas war überhaupt nicht am Verhandlungstisch."
Die Celtics seien dagagen sehr engagiert gewesen. "Boston hat mich zuerst angerufen, und Doc Rivers (Trainer, Anm. d. Red.) sagte zu mir: 'Wir brauchen dich. Du hast oberste Priorität.' Wäre der gleiche Anruf aus Dallas gekommen, wäre ich noch ein Maverick."
Mavs verlieren Routiniers
Neben Terry hat Dallas in Jason Kidd einen weiteren Routinier gehen lassen, der Aufbauspieler wechselt zu den New York Knicks .
Dagegen scheiterten die Mavericks ein Jahr nach ihrem ersten Titelgewinn beim Werben um die Allstars Deron Williams und Steve Nash.
Williams entschied sich gegen einen Wechsel und spielt für die Brookyln Nets, Nash geht zu den Los Angeles Lakers.
Enttäuschungen in Dallas
Die diesjährige Transferperiode sorgt in der texanischen Metropole für viele enttäuschte Gesichter.
Terry blickt trotz seiner Verärgerung nach vorn und will aus der Erfahrung seine Lehren ziehen: "So ist das Leben. Das werde ich auch meinen Töchtern sagen."
SPORT1










