Celski knackt 40-Sekunden-Grenze
Der US-Amerikaner JR Celski hat zum Abschluss des Weltcup-Auftakts der Shorttracker in der kanadischen Olympiastadt Calgary für einen weiteren Weltrekord gesorgt.
Im Finale über 500 m durchbrach Celski auf der 111 Meter langen Runde in 39,937 Sekunden die 40-Sekunden-Grenze und unterbot die 48 Stunden alte Bestmarke des Russen Wladimir Grigorjew (40,344).
Insgesamt wurden in Kanada sechs Weltrekorde und zwei deutsche Rekorde aufgestellt.
3000-m-Weltmeisterin Valerie Maltais (Kanada) verlor ihren zwei Tage alten 1000-m-Weltrekord (1:27,653) am Sonntag an Junioren-Weltmeisterin Shim Hee-Suk.
Die erst 15 Jahre alte Südkoreanerin lief im Halbfinale des zweiten 1000-m-Laufes 1:26,661 Minuten. Das zweite 1000-m-Finale gewann sie in 1:29,247 Minuten. Das erste hatte am Samstag ihre Teamkollegin Lee Soyoun für sich entschieden.
Aus Südkorea kommt auch der neue 1000-m-Weltrekordler bei den Männern. Weltmeister Kwak Yoon-Gy verbesserte die fast vier Jahre alte Bestmarke des Kanadiers Charles Hamelin (1:23,049) auf 1:23, 007 Minuten.
Im Finale triumphierte dagegen Victor An mit seinem ersten Weltcup-Sieg als Russe. Als Ahn Hyon-Soo hatte er für Südkorea 2006 in Turin drei olympische Goldmedaillen gewonnen.
Wegen einer schweren Knieverletzung, die vier Operationen erforderte, hatte er sich 2010 nicht für das südkoranische Olympiateam qualifiziert. 2011 war er nach Russland gewechselt.
Den 5000-m-Staffel-Weltrekord der Männer (6:30,958 Minuten) musste Südkorea allerdings Gastgeber Kanada überlassen.
Für einen Lichtblick sorgte die deutsche Meisterin Bianca Walter. Die 22-Jährige stellte über 1000 m in 1:29,448 Minuten einen deutschen Rekord auf und wurde im ersten von zwei 1000-m-Läufen Sechste.
Ihre Dresdner Klubkameradin Julia Riedel lief in 2:22,261 Minuten deutschen 1500-m-Rekord. Mit ihrer Zeit kam sie nicht über die Hoffnungsläufe hinaus.










