Einreiseverbot für Tyson
Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Mike Tyson (USA) darf aufgrund seiner Vergangenheit ausserhalb des Boxrings nicht bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im November in Neuseeland teilnehmen.
Wie die dortige Regierung am Mittwoch mitteilte, sei Tyson das hierfür notwendige Visum wieder entzogen worden. Ursprünglich hatte der wegen Vergewaltigung verurteilte Tyson trotz einer grossen Skepsis des Premierministers John Key die Einreiseerlaubnis erhalten.
Immigrationsministerin Kate Wilkinson teilte nun mit, dass der Sponsor der Veranstaltung "Day of the Champions" ("Tag der Sieger") nicht länger mit einem Besuch Tysons in Verbindung gebracht werden möchte.
"Wir sind eine Organisation, die mit und für Kinder arbeitet. Wir würden gegen unsere Prinzipien verstossen, wenn Mr. Tyson teilnehmen würde", sagte John O'Connell, Vorsitzender des Sponsors "Life Education Trust".
Der mittlerweile 46-jährige Tyson war 1992 zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er eine 18-Jährige vergewaltigt haben soll. Das neuseeländische Gesetz sieht vor, Personen mit einer mehr als fünfjährigen Gefängnisstrafe keine Einreiseerlaubnis zu gewähren.
