Nowitzki: Bin endlich schmerzfrei
Mavericks-Superstar Dirk Nowitzki macht nach seiner Knie-Operation zwar Fortschritte in der Reha, glaubt im Interview mit SPORT1 aber nicht an eine baldige Rückkehr.
Den Saisonstart seines Teams sieht der NBA-Meister von 2011 mit gemischten Gefühlen, den Abschied von Svetislav Pesic beim DBB in Richtung Bayern München findet er sehr schade.
Sieben Wochen ist Nowitzki nun im Krankenstand, ein Fakt, der den Würzburger ziemlich wurmt: "Ich hatte schon gehofft, dass es alles ein bisschen schneller geht. Wenn man dann so lange nichts gemacht hat, ist die Kraft im Oberschenkel natürlich weg. Die letzte Woche war gut. Wir haben Kraft- und Konditionsübungen gemacht. Aber bis der Oberschenkel wieder da ist, braucht es schon noch eine Weile."
Bis dahin müssen seine Mavericks ohne ihn auskommen, und Dirkules hat die Hoffnung, dass Dallas endlich Konstanz ins Spiel bringt.
"Es ist halt immer so - wenn ein guter Spieler ausfällt, kann man das die ersten paar Spiele kompensieren, da der Rest des Teams total motiviert ist. Aber wenn der gute Spieler letztendlich länger ausfällt, dann zeigen sich die Lücken. Wir sind einfach nicht konstant genug. Wir haben mal ein gutes Viertel, mal eine gute Halbzeit und auch mal ein gutes Spiel gezeigt. Ich hoffe, dass die Jungs noch ein paar Dinger gewinnen, bevor ich wieder dabei bin", fasste Nowitzki die bisherige Saison zusammen.
Wann die Nummer 41 wieder auf dem Parkett steht, ist aber noch nicht ganz klar: "Das kann noch ein paar Wochen dauern. Zumindest habe ich keine Schmerzen und keine Schwellung mehr im Knie. Wenn ich jetzt wieder anfangen würde und die Kraft im Bein ist nicht da, dann geht es direkt wieder ins Knie. Und genau das wollen wir eben verhindern."
Die Wechselspiele um Svetislav Pesic bewertet der Nationalspieler eher negativ, denn einen adäquaten Ersatz für den Serben zu finden, wird ziemlich schwer.
"Das ist natürlich schade für die Nationalmannschaft. Er hat seine Sache im vergangenen Sommer richtig gut gemacht und die jungen Spieler weiter gebracht. Er ist ein guter Coach, und es wird schwer werden, so einen guten Mann beim DBB zu ersetzen", erklärte Nowitzki.










