Armstrong behält Bronze vorerst
Lance Armstrong darf seine Olympia-Bronzemedaille von den Sommerspielen 2000 in Sydney vorerst behalten.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erklärte am Mittwoch, dass zunächst der Radsport-Weltverband UCI Armstrong über eine Aberkennung informieren müsse, bevor das IOC das Edelmetall des gestürzten Radsport-Idols zurückfordern könne.
"Das IOC wird heute nichts unternehmen, da wir darauf warten müssen, dass die UCI Herrn Armstrong offiziell darüber informiert, dass er disqualifiziert wurde und seine Medaille zurückgeben muss", sagte IOC-Präsident Jacques Rogge nach einer Sitzung der Exekutive in Lausanne.
Anschliessend hat Armstrong 21 Tage Zeit, Einspruch einzulegen, erst danach kann das IOC juristisch aktiv werden.
Armstrong hatte vor zwölf Jahren im olympischen Zeitfahrrennen den dritten Platz belegt.
Nach einem umfassenden Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA war der 41-Jährige im Oktober vom Weltverband UCI vor drei Wochen lebenslang gesperrt worden, seine sieben Tour-Siege wurden ihm aberkannt.










