Vuelta: Gilbert siegt vor Rodriguez
Der Klassiker-König des Vorjahres, Philippe Gilbert aus Belgien, hat auf der neunten Etappe der Spanien-Rundfahrt den ersehnten ersten Saisonsieg gefeiert.
Im Schlussspurt setzte sich der 30-Jährige vom Team BMC gegen den Gesamtführenden Spanier Joaquim Rodriguez (Katjuscha) durch.
Das Duo hatte sich auf dem 196,3 Kilometer langen Abschnitt von Andorra nach Barcelona im Anstieg zum Montjuic kurz vor dem Ziel vom Hauptfeld abgesetzt und den Sieg unter sich ausgemacht.
"Ich wusste, dass ich im Finale etwas schneller als Rodriguez sein würde und dass er in erster Linie daran interessiert war, seine Führung im Gesamtklassement auszubauen", sagte Gilbert, der im vergangenen Jahr die Klassiker Pfeil von Brabant, Amstel Gold Race, La Fleche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden hatte.
Rodriguez kann die Niederlage im Spurt gut verschmerzen, machte er durch den zweiten Platz doch weiter Zeit auf seine Verfolger gut. Der Brite Christopher Froome aus Grossbritannien (Sky) liegt als Zweiter nun 53 Sekunden zurück.
Dahinter folgen die Spanier Alberto Contador (Saxo Bank) mit 60 Sekunden und Alejandro Valverde (Movistar) mit 67 Sekunden Rückstand.
Rodriguez eroberte auch das Grüne Trikot des punktbesten Sprinters, das bislang der dreimalige Etappensieger John Degenkolb aus Gera (Argos) getragen hatte.
Am Montag können sich die Fahrer der 67. Vuelta a Espana am Ruhetag erholen. Die Tour endet am 9. September in Madrid.










