Spendenflut für Armstrong-Stiftung
Lance Armstrong lässt die drohende Annullierung seiner sieben Tour-Siege aufgrund seiner lebenslangen Sperre scheinbar kalt.
Für Samstag kündigte der gefallene US-Star via Twitter seine Teilnahme an einem privaten Mountainbike-Rennen in Aspen im US-Bundesstaat Colorado an.
"Ich finde es jetzt schon sehr aufregend", schrieb Armstrong zu dem Rennen über vier Berge im berühmten Skiressort.
Die Streichung seiner Ergebnisse seit 1998 und die Sperre durch die US-Anti-Doping-Agentur USADA nach seinem Verzicht auf ein Schiedsgerichts-Verfahren wegen schwerer Doping-Vorwürfe kommentierte der 40-Jährige nicht.
Der Unterstützung seiner Fans kann sich Armstrong jedoch offenbar ohnehin sicher sein. Seine Stiftung zur Unterstützung der Krebsforschung verzeichnete am Freitag nach dem USADA-Beschluss geradezu einen Spendenboom.
Bis zum Freitagnachmittag gingen über die Homepage der Stiftung nach Angaben von Geschäftsführer Doug Ulman Spenden in Höhe von 78.000 Dollar ein.
Das war fast das 25-Fache des Vortags, als laut Ulman ein durchschnittliches Aufkommen von 3200 Dollar erreicht worden war.










