Schleck lässt B-Probe untersuchen
Der bei der Tour de France positiv getestete RadioShack-Profi Fränk Schleck reagierte am Dienstagabend per Pressemitteilung auf die Doping-Anschuldigungen gegen ihn.
Demnach will Schleck zunächst die B-Probe untersuchen lassen. Sollte sich das Ergebnis der A-Probe bestätigen, wird der 32 Jahre alte Teamkollege von Jens Voigt eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Vergiftung erstatten.
"Ich streite kategorisch ab, irgendeine verbotene Substanz genommen zu haben. Ich habe keine Erklärung für das Ergebnis und bestehe auf die Öffnung der B-Probe, wie es mein
Recht ist", sagte Schleck im Gespräch mit dem Luxemburger Medienunternehmen "RTL": "Falls die Analyse das Ergebnis bestätigt, werde ich argumentieren, dass ich das Opfer einer Vergiftung geworden bin."
Der Luxemburger wurde nach der 13. Etappe der diesjährigen Tour positiv auf das Doping-Verschleierungsmittel Xipamid getestet und daraufhin von seinem Rennstall aus dem Rennen genommen.
Sollte die B-Probe das Ergebnis bestätigen, werde Schleck suspendiert, teilte Team-Sprecher Philippe Maertens mit.
Die Organisatoren der Tour de France begrüssten den Rückzug von Schleck. "Das war die richtige, die einzig mögliche Entscheidung", sagte Tour-Direktor Christian Prudhomme.
Laut Reglement der UCI hätte der Luxemburger trotz der positiven A-Probe am Mittwoch an den Start der 16. Etappe über 197 Kilometer von Pau nach Bagneres-de-Luchon gehen können.










