Röthlin beim auf Platz 11
Viktor Röthlin belegte im Marathon Platz 11. Der Europameister von 2010 verpasste trotz guter Leistung sein Ziel, bester Nichtafrikaner zu sein. Besser klassiert als Röthlin aus dem Kreis jener Läufer waren fünf Athleten, unter ihnen der Pole Henryk Szost und der Italiener Ruggero Pertile. Olympiasieger wurde überraschend Stephen Kiprotich aus Uganda. Er ist erst der zweite Olympiasieger aus seinem Land; 1972 in München hatte John Akii-Bua über 400 m Hürden triumphiert. Kiprotich bestritt erst seinen vierten internationalen Marathon. Zum bisher einzigen Mal in Erscheinung getreten war er im vergangenen Februar als Drittklassierter in Tokio. Kiprotich siegte vor den Kenianern Abel Kirui, dem Weltmeister von 2009 und 2011, und Wilson Kipsang, der vor knapp vier Monaten den Marathon in London gewonnen hatte.











