Ford steigt als Titelsponsor aus
Der in Europa unter massiven Absatzproblemen (fast 20 Prozent) leidende Automobilhersteller Ford wird sich nach der laufenden Saison 2012 werksseitig aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurückziehen. Dies gab Ford Europa am Montag bekannt.
"Es ist besser für das Unternehmen und die Marke Ford, unser Engagement in der WM zu reduzieren. Das war keine einfache Entscheidung", erklärte Roelant de Waard, der Vizepräsident für Markenting und Verkauf von Ford Europa.
Man habe sich aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes dazu entschlossen, auf ein weiteres Engagement mit einem eigenen Werkteam zu verzichten. Weiter unterstützen werde man aber vorausichtlich die sportlichen Aktivitäten des langjährigen Partners M-Sport.
Man wolle das in England ansässige Team in der WM weiter mit Fahrzeugen und Motoren ausrüsten, hiess es in der Mitteilung. Darüber werde derzeit mit M-Sport gesprochen.
"Wir haben Verständnis für diese harte Entscheidung. Aber wir schauen voraus und hoffen, dass wir unsere technische Partnerschaft künftig fortsetzen können", sagte Malcolm Wilson, der Managing-Director von M-Sport.
In der aktuellen Saison belegt Ford-Werksfahrer Jari-Matti Latvala aus Finnland im Fiesta den dritten Platz. Als Weltmeister steht bereits zum neunten Mal in Folge der französische Citroen-Pilot Sebastien Loeb fest.











