Dorna veranstaltet Superbike-WM
Motorrad-Promoter Dorna tritt ab dem kommenden Jahr als Veranstalter der Strassen- und Superbike-WM auf.
Bislang hatten die Spanier nur die MotoGP, Moto2 und Moto3 organisiert, die Rechte für die SBK-Serie lagen bei der Infront Sports und Media. Die Schweizer Agentur bleibt Marketingpartner und soll beratend in beiden Bereichen tätig werden.
"Wir sind begeistert, dass die beiden Top-Serien jetzt unter einem Dach sind", sagte Dorna-Geschäftsführer Carmelo Ezpeleta.
Auch Infront-Chef Philippe Blatter, Neffe des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter, ist zufrieden: "Es wurde eine Win-Win-Situation geschaffen. Unter der neuen Struktur werden die beiden führenden Strassen-Rennserien kontinuierlich wachsen und sich entwickeln."
Initiiert wurde der Zusammenschluss offenbar von der Firma Bridgepoint, die Anteile an der Dorna und Infront hält.
"Dies ist eine logische Entwicklung, die sicherstellen sollte, dass diese beiden fantastischen Meisterschaften weiter aufblühen", hiess es in einer Erklärung von Bridgepoint.
Vito Ippolito, Präsident des Motorrad-Weltverbandes FIM, begrüsste die "Entscheidung von Bridgepoint, die beiden Meisterschaften in einer Organisation zusammenzuführen".
Die Dorna ist bereits seit 1992 im Besitz der exklusiven Vermarktungs- und TV-Rechte an der Strassen-WM. Infront hat die Superbike-WM, in der im Gegensatz zu den MotoGP-, Moto2- und Moto3-Prototypen seriennahe Maschinen zum Einsatz kommen, seit 2007 organisiert.

