Köln-Marathon: Kenianer verirrt sich
Zwei Streckenrekorde gab es am Sonntag beim Köln-Marathon.
Der siegreiche Kenianer Alfred Kering setzte bei den Männern in 2:07:37 Stunden ebenso ein neues Richtmass in der Domstadt wie seine Landsfrau Helena Kiprop in 2:25:34 Stunden. Die deutschen Fans entlang der Strecke durften aber auch einen deutschen Erfolg bejubeln.
Den Halbmarathon der Frauen entschied Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg in 1:16:40 Stunden für sich. "Mocki" nutzte das Rennen als Trainingslauf für den New-York-Marathon am 4. November.
Hinter Sieger Alfred Kering blieben noch drei weitere Läufer unter der alten Bestmarke der Männer. Pech hatte der zweitplatzierte Limenih Getachew.
Kurz vor dem Ziel folgte der Äthiopier den abbiegenden Führungsfahrzeugen, statt geradeaus ins Ziel zu laufen und wurde noch von Kering abgefangen. Der Äthiopier passierte kopfschüttelnd zwei Sekunden nach dem Sieger das Ziel.
Bester Deutscher wurde Falk Cierpinski (Spergau) auf Platz 14 in 2:18:52 Stunden. Seit der Premiere des Köln-Marathons im Jahr 1997 stand der Kursrekord bei den Frauen bei 2:27:29 Stunden.
Am Sonntag wurde die Marke von Angelina Kanana (Kenia) erstmals verbessert. Mit 2:25:34 Stunden blieb Helena Kiprop fast zwei Minuten unter dem alten Rekord. Siebte wurde Sandra Lüring aus Münster in 2:47:32.
