Schweizer Aussenseiter in EM-Qualifikation
Um erstmals seit 2006 an einer EM-Endrunde dabei zu sein, müssen die Schweizer Handballer über sich hinauswachsen. Gegner sind Spanien, Mazedonien und Portugal. Die ersten zwei der Gruppe kommen sicher weiter. Auf dem Papier sind die Schweizer in dieser Gruppe die Nummer 4, was verdeutlicht, wie schwierig es ist, 2014 in Dänemark mit von der Partie zu sein. Das Ziel stellt Rang 3 dar, mit möglichst vielen Punkten. Captain und Regisseur Andy Schmid, der beim aktuellen Bundesliga-Leader Rhein-Neckar Löwen spielt, vergleicht die derzeitige Situation mit einem Stierkampf: "Wir müssen immer wieder Nadelstiche setzen." Dadurch würden sie sich im Ranking verbessern, was leichtere Gegner zur Folge hätte. Und dann gelte es, den Todesstoss zu setzen, also den entscheidenden Sieg einzufahren. "Wir können nicht drei Schritte auf einmal nehmen, sondern müssen realistisch bleiben."
