Hanning kritisiert hohe Gehälter
Bob Hanning hat die teils überzogenen Gehälter im deutschen Handball in den vergangenen Jahren kritisiert.
"Nach der WM 2007 schossen die Preise für Spieler und damit auch die Gehälter in den Himmel. Heute sind diese Gehälter nicht mehr finanzierbar", sagte der Manager der Füchse Berlin der "Handballwoche".
Gehaltsverzichte seien die Folge. In der zweiten Liga bestünden die Vertragsverhältnisse derzeit zu Teilen aus 400-Euro-Jobs. Dies könne es nicht sein, so Hanning.
Der Vizepräsident der Handball-Bundesliga (HBL) setzte sich zudem erneut für eine bessere Förderung von Nachwuchsspielern ein.
"Weltstars und ausländische Spieler braucht die Bundesliga. Vier, besser wären sechs, Spieler sollten aus dem eigenen Nachwuchs im Kader der ersten Mannschaft sein", sagte Hanning.
Zudem beklagte er die Verrohung der Sitten innerhalb der Bundesliga: "Da wird ein neu verpflichteter Trainer beim VfL Gummersbach noch vor seinem Dienstantritt entlassen, ein Volker Zerbe in Lemgo an den Pranger gestellt. Sind wir denn noch ganz dicht?!"










