DHB-Duo kontert Stenzel-Kritik
DHB-Manager Heiner Brand und Verbandspräsident Ulrich Strombach haben auf die heftige Kritik an ihrer Abwesenheit bei der Trauerfeier für Erhard Wunderlich reagiert.
Brand, der die deutschen Handballer 2007 zum WM-Titel geführt hatte, ging am Dienstag zur Gegenoffensive über.
"Ich habe es mir abgewöhnt, irgendwelche Gänge von Vlado Stenzel an die Öffentlichkeit, die er so sehr liebt, zu kommentieren. Das ist nicht mein Ding", sagte Brand dem Sportportal "Spox":
"Über die Tatsache, dass niemand da war, war ich auch nicht erfreut. Da hat es wohl Kommunikationsprobleme gegeben. Ich selbst war zu der Zeit im Urlaub, sonst wäre ich auch hingefahren."
Strombach teilte in einer übermittelten Stellungnahme mit, er habe erst am Dienstagmittag nach der Rückkehr von einer DHB-Dienstreise von dem Termin der Beisetzung erfahren.
Zu diesem Zeitpunkt habe er "die schon für Mittwoch anstehenden beruflichen und privaten Termine nicht mehr absagen" können, heisst es in der Mitteilung. Er "bedaure dies sehr" und habe es auch Wunderlichs Frau Pia "in einem Kondolenzbrief mitgeteilt".
Auf die Rücktrittsforderung des ehemaligen Bundestrainers Simon Schobel und die von Weltmeister-Trainer Vlado Stenzel geäusserte Forderung nach einer sofortigen Neubesetzung der Verbandsspitze ging Strombach nicht ein.
