Arnesen will international spielen
Der Hamburger SV müsste laut Sportdirektor Frank Arnesen auf Augenhöhe mit Rekordmeister Bayern München sein.
"Hamburg ist eine fussballverrückte Stadt mit 1,9 Millionen Einwohnern. Dazu kommt noch, dass keine Stadt in Deutschland so reich ist. Von den Voraussetzungen her müsste der HSV auf Augenhöhe sein", sagte Arnesen dem "Hamburger Abendblatt" vor dem Duell mit dem FC Bayern am Samstag (18.30 Uhr).
Das Ziel des 56-jährigen Dänen ist es, eine Mannschaft zu formen, die "Jahr für Jahr um die internationalen Plätze" spielt: "Mal Europa League, mal Champions League. Eine Stadt wie Hamburg, da hat Uli Hoeness absolut recht, muss einen Verein haben, der diesen Anspruch verfolgt", sagte Arnesen.
Bevor der Sportdirektor das Team für die ehrgeizigen Ziele weiter verstärken kann, muss Arnesen zunächst Einnahmen generieren. Per Skjelbred, Robert Tesche und Jaroslav Drobny stehen auf der Streichliste.
Der HSV will laut Informationen des Radiosenders "NDR 90,3" im Winter mehr als sechs Millionen Euro einnehmen.
Auch der suspendierte Verteidiger Slobodan Rajkovic soll weiter abgegeben werden. Allerdings überlegt Chefcoach Thorsten Fink, Rajkovic nach seiner öffentlichen Trainer-Schelte zu begnadigen.
"Es stimmt, dass Thorsten darüber nachdenkt", sagte Arnesen, "Slobodan ist ein junger Spieler, der einen grossen Fehler gemacht hat. Er hat sich für sein Vergehen entschuldigt."



















