Hoeness: Köstner kann es schaffen
Ex-Manager Dieter Hoeness traut dem VfL Wolfsburg unter Interimscoach Lorenz-Günther Köstner den sportlichen Aufstieg zu.
Er glaube, "dass mit Lorenz-Günther Köstner ein Trainer geholt worden ist, der schon gezeigt hat, dass er so eine Situation lösen kann", sagte Hoeness im SPORT1-Interview.
Hoeness war von Januar 2010 bis März 2011 Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg. Unter ihm hatte Köstner die VfL-Profis als Interimscoach bereits in der Rückrunde der Saison 2009/2010 erfolgreich betreut.
Der 4:1-Erfolg der Wolfsburger zwei Tage nach dem Rauswurf von Trainer-Manager Felix Magath zum Einstand von Köstner war für Hoeness keine Überraschung: "Der ein oder andere Spieler ist mit Sicherheit über die Grenzen gegangen, auch um zu beweisen, dass er bei Magath zu Unrecht auf der Bank sass", meinte Hoeness.
Ob die VfL-Mannschaft zuletzt gegen Magath gespielt habe, vermochte Hoeness nicht sagen. Er habe nie erlebt, dass eine Mannschaft gegen den Trainer gespielt hat.
"Aber es ist natürlich trotzdem ein Unterschied, ob man für einen Trainer spielt. Und das haben sie sicherlich nicht getan. Sie sind nicht über die Grenzen gegangen, weil sie unbedingt Magath halten wollten", sagte Hoeness.
Über den Führungsstil und die Transferpolitik von Magath wunderte sich auch Hoeness.
"Es war teilweise schon überraschend, was Felix Magath gemacht hat. Er hat Spieler geholt, hat sie dann zu den Amateuren geschickt und dann wieder zurückgeholt", sagte der gebürtige Ulmer, der von 1996 bis 2009 Manager bei Hertha BSC war.



















