Hoeness versteht Magath-Trennung
Für Dieter Hoeness war die Entlassung von Felix Magath beim VfL Wolfsburg die logische Konsequenz.
"Es hat sich ein bisschen aufgebaut. Wenn die Ergebnisse nicht da sind, wird ein Stil wie ihn Felix pflegt, natürlich zum Problem", erklärte er bei Bundesliga Aktuell auf SPORT1:
"Es ist ja nicht nur, dass er Tabellenletzter war. Die fünf Punkte waren ja nicht unglücklich, sondern eher glücklich. Und auch die Spielweise hat ja nicht viel versprechen lassen. Das muss man einfach nüchtern sagen."
Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner sieht Hoeness als gute Lösung. "Er ist ein solider Trainer und ein Mann, der die Dinge auf das Wesentliche bringen kann. Ich glaube, dass er für die Situation schon der geeignete Mann ist."
Für den Bruder von Bayern-Manager Uli Hoeness kommt eine Rückkehr nach Wolfsburg indes nicht in Frage. "Die ist nicht denkbar", betonte er und hat für die "Wölfe" einen Rat parat.
"Man muss langfristiger denken. Man muss klar sagen: Die Meisterschaft war eher ein Fluch, weil damit eine Erwartungshaltung geschaffen worden ist, die manchmal die Geduld nicht zulässt", analysierte Hoeness:
"Für den VfL Wolfsburg ist es wichtig, sich auch ein bisschen von der Meisterschaft zu entfernen und auch mal wieder den realistischen und langfristigen Blick zu sehen. Es muss eine strategische und nachhaltige Entscheidung her, dann hat der VfL hervorragende Voraussetzungen."



















