DFL will Sicherheitskonzept retten
Die Deutsche Fussball Liga (DFL) plant für die kommenden Wochen umfassende Massnahmen, um ihr in die Kritik geratenes Sicherheitskonzept vor dem Scheitern zu bewahren. Nach "SID"-Informationen wird sich die DFL-Sicherheitskommission mit den Fan- und Sicherheitsberatern der Klubs sowie Fanvertretern treffen.
Zudem wird es noch vor der entscheidenden Liga-Vollversammlung am 12. Dezember eine Informationsveranstaltung für die 36 Profi-Vereine geben. Dort soll ein Zwischenbericht zu möglichen Überarbeitungen des Konzepts vorgelegt werden.
Die DFL will damit verhindern, dass das Sicherheitskonzept bei der Vollversammlung abgelehnt wird. Sollte dies geschehen, könnte das Heft des Handelns bei der Gewalt-Problematik rund um den Fussball von der Politik übernommen werden.
Das möchte der Verband unter allen Umständen vermeiden.
In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Klubs erklärt, dass sie mit diversen Punkten des Massnahmenkatalogs nicht einverstanden sind und das Konzept in seiner jetzigen Form deshalb ablehnen.
In dem Konzept geht es unter anderem um die Ausweitung von Stadionverboten, die mögliche Einbehaltung von TV-Geldern als Strafe für die Klubs sowie sogenannte "Vollkontrollen" bei den Zuschauern.



















