Boyce fordert Serbien-Ausschluss
Nach Fan-Randalen und rassistischen Beleidigungen in der U-21-Partie der Serben gegen England hat FIFA-Vizepräsident Jim Boyce eine Bestrafung gefordert.
"Jetzt müssen ernsthafte Schritte unternommen werden, vor allem gegen den serbischen Verband. Ein Stadionverbot muss her. Vielleicht kann man sogar so weit gehen, Serbien von einem künftigen Turnier auszuschliessen", sagte Boyce der "BBC".
Während der Partie in Serbien hatten Fans auf der Tribüne randaliert, der dunkelhäutige Spieler Danny Rose wurde angeblich sogar mit Steinen beworfen und mit Affenlauten beleidigt.
Der serbische Verband entschuldigte sich für die Ausschreitungen, den Rassismus-Vorwurf wies der FSS allerdings zurück.
"Es ist nicht das erste Mal, dass Serbien grosse Probleme macht. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo Geldstrafen gegen Personen oder Verbände nicht mehr ausreichen. Die Idioten, die Probleme bereiten, scheinen sich nicht darum zu scheren, wer letztlich bezahlen muss", erklärte Boyce.
Die UEFA hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.











