Vier Jahre Haft für Giraudo?
Wegen mutmasslicher Manipulation hat die Staatsanwaltschaft von Neapel in einem Berufungsprozess vier Jahre Haft für den früheren Geschäftsführer des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, Antonio Giraudo, gefordert.
Ausserdem soll Giraudo, der 2009 in der ersten Instanz zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, 30.000 Euro Geldstrafe zahlen. Auch der Ex-Präsident des italienischen Schiedsrichterverbandes AIA, Tullio Lanese, sowie der frühere Linienrichter Paolo Dondarini müssen sich vor Gericht verantworten.
Beide wurden in erster Instanz zu zwei Jahren Haft verurteilt. Mit einem Urteilsspruch ist am 22. November zu rechnen.
Der Prozess steht im Zusammenhang mit dem Manipulationsskandal von 2006, in dessen Folge Juventus zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt worden war. Auch die Meistertitel der Saison 2004/05 und 2005/06 wurden Turin aberkannt.











