Zorc kontert Tönnies-Kritik
Sportdirektor Michael Zorc hat vor dem Derby gegen den Erzrivalen Schalke 04 den Angriff von Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies gegen BVB-Coach Jürgen Klopp im SPORT1-Interview gekontert.
"Ich würde es begrüssen, wenn sich Herr Tönnies über seinen Trainer und Schalke 04 äussern würde", sagte Zorc: "Ich wusste übrigens noch gar nicht, dass er auch ein Experte für Körpersprache ist."
Watzke stiess bei einer Podiumsdiskussion in Oestrich-Winkel ins selbe Horn. "Clemens Tönnies mag ja von vielen Dingen etwas verstehen, davon versteht er aber nicht so viel - was ja jeder weiss. Ich würde mir nie erlauben, etwas über Huub Stevens zu sagen."
Tönnies hatte in der "Sportbild" Klopps Verhalten am Spielfeldrand und die Auswirkungen auf seine Mannschaft kritisiert.
"Jürgen Klopp ist ein überragender Trainer, der zweimal die Meisterschaft gewonnen hat, aber mit seiner permanenten emotionalen Körpersprache verstärkt er die Erwartungshaltung", sagte er.
Ansonsten sieht Zorc "nicht ein, weshalb wir uns im Vorfeld verbal gross beharken sollten". Auch an ein vorentscheidendes Spiel im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf zwischen dem Tabellenvierten und dem Dritten glaubt der Ex-Profi nicht.
"Für Schlüsselspiele ist es mir am achten Spieltag deutlich zu früh", sagte Zorc, ergänzte aber: "Das Derby hat seinen eigenen Reiz. Wenn du das gewinnst, gibt das enormen Rückenwind."



















