Allofs stärkt Schaaf den Rücken
Klaus Allofs kann sich keinen besseren Trainer für den Bundesligisten Werder Bremen vorstellen als Thomas Schaaf.
"Wenn ich sehe, mit welcher Hingabe er diesen Job macht, wie detailverliebt er ist, wie akribisch er arbeitet - dann stärkt mich das immer wieder in meiner Überzeugung", sagte der Werder-Manager in einem Interview mit der Kreiszeitung "Syke":
"Thomas ist da auch im Vergleich mit anderen Kollegen ganz weit vorne. Ich halte ihn taktisch für sehr stark, das gilt auch für die Spielanalyse."
Allofs machte aber auch deutlich, dass es nach dem verpatzten Saisonstart mit sieben Punkten aus sieben Spielenin bald wieder nach oben gehen soll.
"Ich will mittelfristig wieder international spielen. Wenn es schon nach dieser Saison gelingt, umso besser", so Allofs.
Dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag misst er eine grosse Bedeutung bei.
"Wenn man verliert, dann weiss man, dass man unten drin ist. Dann weiss man, wie die Stimmung hier sein wird", sagte Allofs, der momentan aber noch nicht von einer Krise sprechen will.
"Nach einem schlechten Spiel gleich von einer Krise zu sprechen, kann ich nicht nachvollziehen. Die nächsten Wochen werden zeigen, welches das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft ist."
Bremen hatte das letzte Bundesliga-Spiel in Augsburg nach einer schwachen Vorstellung mit 1:3 verloren. Mit saisonübergreifend vier Siegen aus 24 Spielen ist Werder das schlechteste Bundesliga-Team im Kalenderjahr 2012.



















