Genua im Trikotskandal bestraft
Die Disziplinarkommission des italienischen Fussballverbands (FIGC) hat den Erstligisten FC Genua knapp ein halbes Jahr nach einem bislang einmaligen Trikot-Skandal zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt.
Grund für die Strafe sind die Vorgänge während des Punktspiels gegen den AC Siena am 22. April (1:4).
Hooligans hatten dort Genuas Akteure unter Androhung von Gewalt aufgefordert, ihre Trikots auszuziehen, weil sie nicht würdig seien, die Vereinsfarben zu tragen.
Alle beteiligten Spieler mit Ausnahme von Giuseppe Sculli hatten den Drohungen der Hooligans nachgegeben. Sculli wurde am Mittwoch wegen seiner Kontakte zu den Hooligans zu einer einmonatigen Sperre verurteilt.
Das Sportgericht beschloss, das Verfahren gegen die anderen 15 Genua-Spieler und gegen den Klubpräsidenten Enrico Preziosi, die wegen der Vorfälle angeklagt waren, einzustellen. Der deutsche Profi Alexander Merkel, der beim FC Genua spielt, war zum Zeitpunkt des Zwischenfalls noch an den AC Mailand ausgeliehen.











