Hoeness: Transfer-Hoffnung schwindet
Uli Hoeness hat offenbar nur noch wenig Hoffnung auf eine Verpflichtung von Wunschkandidat Javi Martinez von Athletic Bilbao.
"Ich muss ehrlich sagen: Auf der einen Seite ärgert es mich, dass wir es nicht geschafft haben. Auf der anderen Seite gefallen mir Leute, die Prinzipien haben", sagte der Präsident des FC Bayern zu SPORT1.
Nur bei einem Einlenken von Bilbaos Präsident Josu Urrutia wäre laut Hoeness ein Wechsel von Martinez für die fest geschriebene Ablöse von 40 Millionen Euro möglich. Ansonsten könnten zusätzliche Steuerzahlungen von bis zu 20 Millionen Euro drohen.
"Der Vorstand von Bilbao will den Transfer entweder erschweren oder verhindern, indem er immer wieder neue Hürden aufbaut", erklärte Hoeness dazu:
"Im Moment sagen sie, das Geld muss der Spieler selbst bezahlen. Da gibt es möglicherweise ein Problem, das wir sicherlich nicht eingehen können."
Daher gebe es aus Sicht des FCB nur eine Lösung, so Hoeness weiter: "Dass Bilbao eine Rechnung an Bayern München stellt. Damit haben wir einen Transfervertrag. Und wenn es den nicht gibt, wird es schwierig, den Transfer zu realisieren."
Für diese Lösung spricht aber rund eine Woche vor Ende des Transferfensters nichts, denn Bilbao hat bislang jegliche Kooperation verweigert. Deshalb will Hoeness den Wechsel auch nicht übers Knie brechen.
"Die Frist ist der 31. August und ich denke, dass unser Vorstand und der Sportdirektor bis zum letzten Tag alles versuchen werden, das zu realisieren. Und ich bin der Meinung, man sollte so etwas nicht erzwingen. Das ist nie gut."



















