Bayern bangt um Ribery
Der Einsatz von Star Franck Ribery beim Bundesliga-Start von Fussball-Rekordmeister Bayern München am Samstag (15.30 Uhr) bei Aufsteiger Greuther Fürth bleibt fraglich.
Wie der FC Bayern am Donnerstag bestätigte, leidet der französische Nationalspieler weiter unter Fieber. Ribery war wegen der Erkrankung beim Pokalspiel der Münchner am Montag bei Zweitligist Jahn Regensburg (4:0) zur Pause ausgewechselt worden.
"Er ist erkältet. Ich weiss nicht, ob das mit dem Fieber eine so grosse Rolle spielt, aber er hatte Gliederschmerzen über ein paar Tage", sagte Sportvorstand Matthias Sammer. Ribery fühle sich nicht gut, werde intensiv behandelt.
"Wir müssen von Tag zu Tag sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Wir bemühen uns, dass er bald gesund wird. Gottseidank haben wir aber ein paar Alternativen."
Dagegen steht Nachwuchsmann Emre Can trotz einer Blessur am rechten Oberschenkel zur Verfügung. Der 18-Jährige, der in beiden Pflichtspielen der Bayern in dieser Saison als Linksverteidiger in der Startelf gestanden hatte, musste am Donnerstag das Training abbrechen.
Laut Angaben des Klubs steht seinem Einsatz in Fürth allerdings nichts im Wege.
Im Duell mit dem Liga-Neuling "werden wir sehen, wo wir stehen", sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm am Donnerstag. "Für Fürth ist es ein Highlight, die Fans und die Spieler sind heiss. Aber wir sind auch heiss. Ein Punkt wäre nicht genug."
Torwart Manuel Neuer ist optimistisch, dass die Mannschaft einen möglichen Ausfall von Ribery kompensieren kann. "Wir haben uns gut verstärkt", sagte er. Neuer fiebert dem Start entgegen. "Die Liga fängt an, es gibt jetzt keine Ausreden mehr."



















