Arminia schlägt SCP - Aalen weiter
Zweitligist SC Paderborn ist am 36. Geburtstag von Trainer Stephan Schmidt in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert.
Bei Arminia Bielefeld verloren die Paderborner mit 1:3.
Für die Gastgeber erzielten Tom Schütz (56.), Patrick Schönfeld (87.) und Thomas Hübener (90.+3) die Treffer. Alban Meha (36.) hatte Paderborn in Führung geschossen.
Die Bielefelder hatten ihr Spiel von Beginn an auf Konter ausgelegt, kamen vor 18.587 Zuschauern aber nur selten gefährlich vor das SCP-Tor.
In der 22. Minute hatte der Zweitligist aber Glück, dass Torwart Lukas Kruse den Ball nach einem Schuss von Schütz an die Latte lenken konnte.
Die Paderborner nutzten dann ihre erste Chance zur Führung, als Meha Arminia-Torwart Patrick Platins keine Chance liess.
In der 55. Minute hätte Deniz Yilmaz für den SCP auf 2:0 erhöhen müssen, doch im Gegenzug gelang Schütz der Ausgleich.
In einer spannenden und hart umkämpften Schlussphase sorgten dann Schönfeld und Hübener für die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Beste Bielefelder waren Platins und Fabian Klos, beim SCP ragte Yilmaz heraus.
Der VfR Aalen hat dagegen erstmals in seiner Geschichte die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht.
Im Duell der Zweitligisten setzte sich der Klub von der Ostalb mit 3:0 (2:0) gegen den FC Ingolstadt durch.
Robert Lechleiter (15.), Martin Dausch (36.) und Enrico Valentini (90.+3) erzielten die Treffer für die Gastgeber, die zudem in der 33. Minute durch Dausch noch einen Foulelfmeter verschossen.
Nachdem Lechleiter vor 3027 Zuschauern die erste Unaufmerksamkeit der FCI-Hintermannschaft zur Führung genutzt hatte, hatte Dausch gut eine Viertelstunde später die grosse Möglichkeit zum 2:0.
Doch Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan hielt den Strafstoss von Dausch, den Andreas Schäfer mit einem Foul an Sascha Traut verursacht hatte.
Nach toller Vorarbeit von Kevin Kampl machte es Dausch kurz darauf besser.
Bei tropischen Temperaturen waren die Gäste nach der Pause nicht mehr in der Lage, die Begegnung zu drehen. Aalen brachte den Sieg souverän über die Zeit.

