Eberl will nächsten Schritt machen
Max Eberl ist der Einführung einer Auszeit im Profi-Fussball gegenüber nicht abgeneigt.
"Der Ansatz ist sicherlich nicht schlecht. Die Frage ist aber, wann und wie führt man so eine Auszeit ein. Es muss gewisse Punkte geben, wann ich sie einreichen kann und wann nicht", erklärte der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.
Die Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal zwischen Alemannia Aachen und Gladbach (0:2) war am Vortag wegen der hohen Temperaturen in beiden Halbzeiten für je eine Minute unterbrochen worden.
"Der Trainer hat die Spieler dabei noch mal herangezogen und tatsächlich auf sie eingewirkt", so Eberl.
Für die klare 0:4-Niederlage des Ligarivalen 1899 Hoffenheim beim Viertligisten Berliner AK zeigte Eberl unterdessen nur wenig Verständnis: "Vielleicht hat Markus Babbel einfach nicht die richtigen Worte gefunden." Dennoch hätten Profi-Fussballer grundsätzlich den Auftrag "immer bis zum Ende kämpfen und alles zu geben".
Mit Gladbach wolle Eberl in der kommenden Saison "den nächsten Schritt machen." Gleichzeitig mahnte er aber auch zur Geduld: "Vor 16 Monaten waren wir mausetot. Das darf man nicht vergessen. Zuletzt haben wir eine exzellente Saison gespielt. Ob wir mit dieser Mannschaft wieder Platz vier schaffen, kann aber keiner sagen. Wir wollen den jungen Spielern, die wir geholt haben, Zeit geben, um dann wieder einen grossen Schritt zu machen."

