Hoeness verteidigt Löw
Nach DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat nun auch Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness Bundestrainer Joachim Löw und dessen verbalen Rundumschlag verteidigt.
"In unseren Medien findet eine grosse Schwarz-Weiss-Malerei statt. Es kann doch nicht innerhalb von vier Tagen erst alles sensationell gut und dann sensationell schlecht sein. Eine goldene Mitte wäre angebracht. Da hat Joachim Löw schon recht, dass man in diesem Umfeld auf Dauer keine Leistungen bringen kann", sagte Hoeness am Donnerstag in München.
Auch bei Olympia sei ihm aufgefallen, dass in Deutschland nur Platz eins zählen würden. Dabei, so Hoeness, sei "die Differenz zwischen Platz eins und zwei manchmal nur hundertstel oder tausendstel Sekunden. Und dazwischen liegt Superstar und Bratwurst. Wir müssen lernen, dass auch Platz zwei eine sensationelle Leistung sein kann."

