Nasri zu Journalist: 'Hurensohn'
Der französische Nationalspieler Samir Nasri hat nach dem 0:2 am Samstagabend im EM-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Spanien in der Mixed-Zone der Donbass Arena von Donezk einen Journalist als "Hurensohn" beschimpft.
Der Redakteur von Frankreichs Nachrichten-Agentur "AFP" fragte den Profi von Manchester City nach dessen Beurteilung des Spiels. Nasri verweigerte eine Antwort, erklärte vielmehr, dass die Presse ohnehin "nur Scheisse schreibt".
Der Reporter beendete daraufhin das Gespräch mit dem Spieler, woraufhin Nasri ausrastete, ihn als "Hurensohn" titulierte und hinzufügte: "Jetzt kannst Du sagen, dass ich schlecht erzogen wurde!"
Die Medien hatten nach dem 0:2 Frankreichs zum Vorrundenabschluss gegen Schweden von Streitigkeiten in der Kabine der Equipe Tricolore berichtet. Erinnerungen an die skandalöse WM 2010 in Südafrika wurden daraufhin wach.
Dort war der Weltmeister von 1998 durch diverse Eklats, eine übelste Beschimpfung vonseiten des Stars Nicolas Anelka gegen den damaligen Trainer Raymond Domenech und einen Spieler-Trainingsboykott negativ aufgefallen.

