Hockenheim: Entscheidung gefordert
Die Entscheidung über den Austragungsort des deutschen Formel-1-Rennens 2013 steht bevor - und sie wird entgegen der geplanten Reihenfolge wohl für den Hockenheimring fallen.
Hockenheim-Geschäftsführer Georg Seiler bekräftigte erneut die Bereitschaft, für den insolventen Nürburgring einzuspringen und drängte gleichzeitig auf eine baldige Entscheidung. Der Automobil-Weltverband FIA hatte bisher nur den Termin für das deutsche Rennen festgelegt, nicht aber den Ausrichtungsort.
"Natürlich haben wir das Wochenende um den 14. Juli als Termin blockiert", sagte Seiler zu "motorsport-total.com": "Wir warten erst einmal ab, wie die Gespräche in der Eifel verlaufen. Die Kollegen dort wären turnusgemäss mit der Austragung des Grand Prix an der Reihe. Falls es dort aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, dann können wir unter gewissen Voraussetzungen einspringen."
Diese professionelle Vorbereitung auf alle Eventualitäten erfordere dennoch bald Klarheit, so Seiler.
"Natürlich müssen wir bald erfahren, was 2013 passieren soll. Wir brauchen Vorlaufzeit, müssen promoten und Tickets verkaufen", meinte er: "Ich gehe davon aus, dass wir innerhalb der kommenden zwei Wochen mehr wissen werden."
Auf dem Nürburgring ist für den 14. Juli aktuell noch ein Truck-Grand-Prix terminiert, eine Verlegung ist bisher nicht in die Wege geleitet.










