Südkorea-GP vor dem Aus?
Der Südkorea-Grand-Prix ist für die Regierung der Provinz Süd-Jeolla offenbar ein extrem teures Vergnügen.
Die "Korean Times" berichtet, dass die 2010 erstmals ausgetragene Veranstaltung inklusive des Rennens am kommenden Wochenende den Steuerzahler insgesamt 110 Millionen Euro kostet.
Der Vertrag mit der Königsklasse läuft bis 2016, es gibt aber mittlerweile - wohl auch in der Bevölkerung - grosse Zweifel, ob sich die Provinz dieses Negativgeschäft überhaupt so lange leisten kann.
Der General-Sekretär des Formel-1-Organisations-Komitees Park Jong-Moon versuchte die Gemüter zu beruhigen: "Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren in der Sport-Industrie. Grossereignisse sind nie kostendeckend. Die Olympischen Spiele von 1988 waren es auch nicht. Man muss eher im Auge behalten, welche langfristigen positiven Auswirkungen solche Anlässe auf den Tourismus haben. Und das überwiegt."










