Red Bull attackiert Ferrari
Das Weltmeister-Team Red Bull stand bei den Grands Prix in Deutschland und Ungarn wegen vermeintlicher Regelbrüche am Pranger.
Wiederholt leitete der Automobil-Weltverband FIA Untersuchungen gegen das Team des deutschen Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel ein.
Letztes Kapitel war der Verdacht, Red Bull habe verbotener Weise ein System zur manuellen Verstellung der Bodenfreiheit genutzt - und diese obendrein entgegen der Regeln zwischen Qualifying und Rennen im Park ferme verändert.
Nun ist der Rennstall in Person des Motorsport-Beauftragten Helmut Marko seinerseits in die Offensive gegangen.
"Wir haben nichts von Hand verstellt", sagte der Österreicher laut "auto, motor und sport": "Ich weiss nicht, warum sich die anderen so aufregen. Unseres Wissens hat Ferrari so was Ähnliches ein Jahr lang eingesetzt."
Der italienische Rennstall des WM-Führenden Fernando Alonso reagierte prompt. "Das ist komplett unwahr", sagte ein Sprecher und fragte laut "autosport.com" verblüfft nach: "Sie haben uns des Betrugs bezichtigt. Stimmt das wirklich?"
Die Bodenfreiheit, so sehen es die Regeln der Formel 1 vor, darf nur mit einem Werkzeug verstellt werden.










