Moss fehlt der Gefahren-Kick
Draufgänger Sir Stirling Moss fehlt in der aktuellen Formel 1 der Kick der ständigen Gefahr.
"Das ganze Konzept, der Grundgedanke hat sich geändert. Das ist schade, denn den Spass, den wir damals hatten, als wir Kopf und Kragen riskierten, den haben die Fahrer heute nicht mehr", sagte der 82-Jährige zu "Servus TV".
"Autorennen sind nun mal ein gefährlicher Sport. Wenn du keine Gefahr willst, dann spiel Tennis, das ist doch ein schöner Sport", meinte der viermalige Vize-Weltmeister: "Meiner Meinung nach gehört Gefahr zu Autorennen dazu. Wenn du mit einem Bullen kämpfst und ihn an den Hörnern packst, dann ist das halt gefährlich."
Bei "diesen modernen Auslaufzonen" frage er sich:
"Warum machen die das? Wir wollen ein Auto sehen, das in der Kurve im Grenzbereich herumspringt, und die Autos sollen am absoluten Limit noch die Absperrung berühren. Als ich mit dem Rennfahren anfing, gingen wir in kleine Städte, die bauten Strohballen auf, und los gings. Das war so ein wunderbares Leben, das gibt es heute nicht mehr."










