NHL-Lockout: Keine Fortschritte
Ein erneutes Treffen der NHL mit der Spielergewerkschaft NHLPA im Zuge des Tarifstreits ist am Dienstag ergebnislos abgebrochen worden.
Wie schon in der vergangenen Verhandlungsrunden blieben bei den zweistündigen Gesprächen in New York die ökonomischen Kernprobleme unberücksichtigt, die den Lockout der Spieler verursacht haben und die komplette NHL-Saison 2012/2013 bedrohen.
"Wir können keinen Fortschritt vermelden", sagte der NHL-Beauftragte Bill Daly. Zudem sei kein Termin für ein nächstes Treffen vereinbart worden.
Im Streit um die Aufteilung der jährlichen Einnahmen der Liga, die in der letzten Spielzeit bei 3,3 Milliarden Dollar lagen, klafft weiter eine grosse Lücke zwischen den beiden Parteien. Der alte Vertrag war am 15. September ausgelaufen, woraufhin die Teams ihre Spieler ausgesperrt hatten.
Durch den Arbeitskampf ist der für den 11. Oktober geplante Saisonstart nicht mehr zu halten. Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison ins Wasser, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.
