European Trophy: Eisbären auf Kurs
Für die deutschen Mannschaften gab es am Wochenende in der European Trophy Licht und Schatten.
Während Meister Eisbären Berlin und der ERC Ingolstadt die nächsten Siege feierten, kassierten Vizemeister Adler Mannheim und die Hamburg Freezers beim internationalen Vorbereitungsturnier erneut Niederlagen und bangen um die Playoffs.
Für die Berliner war der 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)-Erfolg beim tschechischen Vertreter HC Mountfield bereits der vierte Sieg im vierten Spiel. Die Treffer für die Eisbären, die in der North Division klar auf Play-off-Kurs liegen, erzielten Matt Foy (13.) und Kapitän Andre Rankel (38.).
Den Kontakt zur Tabellenspitze verloren dagegen die Hamburger durch ihre zweite Pleite in Folge. Beim EC Red Bull Salzburg unterlagen die Hanseaten 1:3 (0:2, 0:0, 1:1) und haben nach vier Spielen sechs Punkte Rückstand auf Berlin und Rang zwei. Lediglich Colin Murphy (51.) traf für die Gäste.
In der West Divison untermauerte der ERC Ingolstadt in einer torreichen Begegnung dagegen seine Ambitionen auf einen Platz in den Playoffs. Mit 6:5 (2:2, 1:1, 2:2, 1:0) rang das Team von Trainer Rich Chernomaz den schwedischen Vertreter Färjestad BK in der Verlängerung nieder.
Joe Motzko (63.) erzielte das entscheidende Tor für die Panther, die sich durch den Sieg an die Tabellenspitze schoben.
Am anderen Ende der Tabelle rangieren die Adler Mannheim, für die das Turnier wahrscheinlich nach der Vorrunde beendet sein wird. Nach der 2:4-Pleite vom Samstag verlor der sechsmalige deutsche Meister auch am Sonntag.
Durch die 1:3 (0:2, 0:0, 1:1)-Niederlage gegen Frölunda Indians aus Schweden bleiben die Kurpfälzer mit zwei Punkten Tabellenschlusslicht. Vor 6435 Zuschauern in der SAP Arena scheiterten die Adler vor allem an der eigenen Chancenverwertung.
Der Anschlusstreffer von Mike Glumac (41.) zu Beginn des letzten Drittels gab dem Spiel keine Wendung mehr.
