Davis-Cup-Begegnung gegen Tschechien in Genf
Swiss Tennis hatte im Vorfeld mehrere Durchführungsorte und deren Machbarkeit geprüft. Neben dem üblichen Manko an infrastrukturell genügenden oder überhaupt vorhandenen Veranstaltungsorten spielte auch das starke Interesse der Genfer Regierung und der Palexpo eine gewichtige Rolle für Genf, wo das Swiss Davis Cup Team mit der Zusage des Westschweizers Stanislas Wawrinka (ATP 17) gegen den Finalisten 2012 antreten wird.
Grosse Vorfreude auf Genf
OK-Chef Erik Keller zeigte sich erfreut über das Interesse aus Genf: "Mit Genf kehren wir nach sechs Jahren an eine der Stätten zurück, an der Schweizer Davis-Cup-Geschichte geschrieben wurde. Etwa mit dem Halbfinal gegen Brasilien 1992 oder mit Davis-Cup-Partien gegen Nationen wie Serbien, Spanien und Australien.“
Dem Entscheid waren auch Gespräche mit dem Standort Basel vorangegangen. Die Basler Behörden, die Leitung der St. Jakobshalle und nicht zuletzt der Turnierdirektor der Swiss Indoors, Roger Brennwald, hatten die grüne Flagge für ein Erstrundenspiel in Basel gehisst.
Federer-Zusage fehlt noch
Gemäss Swiss Tennis Präsident René Stammbach, "hat sich der Zentralvorstand von Swiss Tennis nach Abwägung der Vor- und Nachteile beider Standorte für die wirtschaftlich weniger riskante und praktikablere Lösung in Genf entschieden, nachdem Teamleader Roger Federer zum heutigen Zeitpunkt seine Teilnahme an der Erstrundenpartie nicht bestätigen kann und ein abschliessender Entscheid nicht vor Ende dieses Jahres erwartet wird."
Die Partie wird in der Halle 7 der Palexpo ausgetragen, diese wird rund 5‘500 Zuschauern Platz bieten. Auf welchem Belag die Begegnung ausgetragen wird, wurde noch nicht entschieden. (zvg)
zvg











