Huck ätzt gegen ''meine Freundin Wladimir''
Berlin - Box-Weltmeister Marco Huck bringt sich mit höhnischen Kommentaren gegen Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko erneut für einen Mega-Kampf ins Gespräch.
Der 27-Jährige bezeichnete den Ukrainer in der "Sport Bild" als "meine Freundin Wladimir".
Seine Begründung: "Ja, sein Bruder ist ein Mann, der echte Schlachten geschlagen hat. Wladimir hat seine kläglich verloren und sich dann nie wieder welchen gestellt."
Glaube an Kampf mit Vitali schwindet
Vor seiner Titelverteidigung im Cruisergewicht am Samstag gegen den ehemaligen WBA-Champion Firat Arslan in Halle/Westfalen hat Huck die Klitschkos schon im Hinterkopf.
Sein grosses Ziel sei ein WM-Fight im vollbesetzten Berliner Olympiastadion: "Huck gegen Klitschko ist der Kampf, den alle sehen wollen."
Eigentlich wolle er lieber gegen den 41 Jahre alten Vitali boxen, doch das sei aufgrund des fortgeschrittenen Alters des WBC-Weltmeisters wohl fast nicht mehr möglich.
"Witali wird aber leider Geschichte sein. Jetzt, wo er im ukrainischen Parlament mit seiner Partei sitzt, macht er vielleicht noch einen Kampf gegen Haye", sagte "Käpt'n" Huck der Welt: "Wenn nicht, dann stehe ich bereit."
TV-Problem lasse sich lösen
Auch die Verträge mit verschiedenen TV-Anstalten seien kein Problem.
"Ganz einfach, der Kampf läuft auf beiden Sendern. Oder wir vereinbaren Rückkämpfe, sodass jeder Sender einen Kampf übertragen kann", sagte Huck, der von "einer riesigen Einschaltquote" überzeugt ist.
"Arslan ist ein Konditionswunder"
Ob und wann Huck ganz ins Schwergewicht wechseln wird, steht unterdessen noch nicht fest.
Zunächst will er seinen Titel nach Version der World Boxing Organization (WBO) gegen Routinier Arslan zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen. Gegen den 42-Jährigen erwartet der gebürtige Serbe keinen einfachen Kampf.
"Arslan ist ein Konditionswunder, für den es egal ist, ob die erste oder die zwölfte Runde läuft. Er marschiert", sagte Huck.
SPORT1











