Adi Laimbachers grosser Tag
Laimbacher, der seinen 80. Kranz gewann, war mit einem Gestellten gegen Mario Thürig in den Wettkampf gestartet und blieb danach fünfmal in Serie siegreich. Besondere Bedeutung hat der Sieg für Adi Laimbacher auch, weil er erst vor Wochenfrist am Aargauer Kantonalen von einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt war.
Laimbacher sagte: ''Das ist eine riesige Erlösung und Genugtuung für mich. Nach der langen Durststrecke und dem Pech, das ich hatte... einfach super, hier vor dem Heimpublikum zu gewinnen.''
Für Andi Imhof war es nach der Startniederlage gegen Stefan Zbinden die zweite Niederlage des Tages.
Innerschweizer mit guten Leistungen
Die Innerschweizer hielten die Gäste in Schach. Bereits nach vier Gängen stand fest, dass kein Gast das Fest gewinnen würde.
Hinter dem Festsieger klassierten sich die weiteren ISV-Spitzenschwinger in den vordersten Regionen. Besonders erwähnenswert sind die guten Auftritte von Christian Schuler (Rang 2) und Martin Grab (Rang 3).
Clopath und Bieri mit Siegen
Am Appenzeller Kantonalschwingfest in Haslen feierte Beat Clopath am seinen fünften Kranzfestsieg. Im Schlussgang bezwang der Bündner Eidgenosse den Appenzeller Marcel Kuster.
Eine Woche nach dem Sieg am Aargauer Kantonalfest gewann Christoph Bieri auch das Basellandschaftliche Fest in Augst. Auf dem Weg zum Tagessieg stellte der Aargauer zum Auftakt gegen Bruno Gisler. Danach war der Untersiggentahler nicht mehr zu stoppen und gewann die folgenden Duelle, zuletzt im Schlussgang gegen Michael Gschwind. Dank einem abschliessenden Sieg klassierte sich Bruno Gisler im Rang 1b.
Wallis: Nydegger der Beste
Das Walliser Kantonalfest in Collombey gewann Michael Nydegger. Der Freiburger Eidgenosse legte den Grundstein zum Tagessieg im ersten Gang mit dem Sieg gegen den Berner Gast Simon Andreregg. Im Schlussgang gegen Cédric Brasey ging Nydegger kein Risiko ein und griff konsequent bis zum gültigen Resultat an. Mit sechs Siegen setzte sich Nydegger verdient durch.
Es war der dritte Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Anderegg, der zusammen mit Nydegger als Topfavorit gestartet war, musste sich mit Rang 2 zufrieden geben. Der 26-jährige Oberländer gewann nach der Startniederlage gegen Nydegger die folgenden fünf Duelle. (Si)
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