Bayern und Schalke droht Real
Von Christian Paschwitz
München - Das Pflichtspiel-Jahr in Deutschland ist beendet, doch schon richten sich alle Blicke auf 2013 - vor allem was die europäischen Wettbewerbe betrifft:
Im Achtelfinale der Champions League könnten es der FC Bayern, Borussia Dortmund und Schalke 04 dabei bereits mit den ganz grossen Namen zu tun bekommen.
Kein Wunder, dass die Spannung gross ist vor der Auslosung in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon (ab 11.30 Uhr im LIVE-TICKER).
Doch auch die Ziehung der Europa-League- Zwischenrunde mit den Bundesliga-Vertretern Hannover 96, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen wirft ihre Schatten voraus (ab 13.45 Uhr im LIVE-TICKER).
SPORT1 hat die weiteren Fakten.
* Champions League: Welche Gegner drohen den deutschen Klubs?
Den Bayern und Schalke winkt ein Duell mit Real Madrid, der BVB kann als Gruppengegner der Königlichen dagegen noch nicht wieder auf Cristiano Ronaldo und Co. treffen.
Im Achtelfinale ist auch ein deutsches Duell noch ausgeschlossen.
Doch die Gesellschaft ist auch so eine illustre: Der FC Arsenal, der AC Mailand, die unbequemen Ukrainer von Schachtjor Donezk oder auch der FC Porto sind mögliche Gegner der deutschen Gruppensieger.
* Wer ist überhaupt noch dabei?
Als Gruppenerste sind neben den Bayern, Dortmund und Schalke noch Paris St. Germain, der FC Malaga, Juventus Turin, der FC Barcelona sowie Manchester United im Rennen.
Als Gruppenzweite weitergekommen sind neben Arsenal, Milan, Donezk und Real noch der FC Valencia, Galatasaray Istanbul sowie Celtic Glasgow.
* Wie läuft die Auslosung?
In Nyon werden die Gruppenzweiten zuerst gezogen: Sie haben im Hinspiel Heimrecht und können nicht gegen den Sieger ihrer Vorrundengruppe oder gegen eine Mannschaft aus demselben Land gelost werden.
Die Hinspiele werden am 12./13. beziehungsweise am 19./20. Februar ausgetragen, die Rückspiele am 5./6. Beziehungsweise am 13./14 März.
Die Gruppendritten aus der Champions League - wie beispielsweise der Vorjahres-Champions FC Chelsea - steigen zudem in die Europa-League-Zwischenrunde ein. Diese Spiele finden am 14. und 21. Februar statt.
* Europa League: Welche Gegner drohen den deutschen Klubs?
Aus der Bundesliga sind Hannover, Gladbach, Stuttgart und Leverkusen im Topf der 32 Mannschaften.
Gesetzt ist nur Gruppensieger Hannover, der es mit Atletico Madrid um Top-Torjäger Falcao, Inter Mailand oder Tottenham Hotspur zu tun bekommen könnte, während die übrigen Bundesligisten neben Chelsea unter anderem der FC Liverpool und Lazio Rom mit Miroslav Klose drohen.
* Wie läuft die Auslosung?
Analog zur Königsklasse können die Teams in der Zwischenrunde auch nicht auf einen Gruppengegner oder eine Mannschaft aus dem eigenen Land treffen. Ab dem Achtelfinale gibt es keine Einschränkungen mehr.
Nach der Auslosung der Zwischenrunde werden anschliessend bereits die Paarungen für das Achtelfinale in der Europa League (7. und 14. März) gezogen.
* Wer ist überhaupt noch dabei?
Gesetzte Teams: Hannover 96, FC Liverpool, Viktoria Pilsen, Fenerbahce Istanbul, Girondins Bordeaux, Steaua Bukarest, Dnjepr Dnjepropetrowsk,, KRC Genk, Rubin Kazan, Olympique Lyon, Lazio Rom, Metalist Charkow, FC Chelsea, CFR Cluj, Olympiakos Piräus, Benfica Lissabon
Ungesetzte Teams: VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, Anschi Machatschkala, Atletico Madrid, Newcastle United, SSC Neapel, FC Basel, Inter Mailand, Sparta Prag, Tottenham Hotspur, UD Levante, Dynamo Kiew, Zenit St Petersburg, Ajax Amsterdam, Bate Borissow
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