Huntelaar motzt: ''Wir spielen zu ängstlich''
München - Kurz vor Schluss zerplatzten die Siegträume im Ruhrgebiet.
Sowohl Borussia Dortmund bei Manchester City (Bericht) als auch Schalke 04 gegen Montpellier HSC kassierten unmittelbar vor dem Abpfiff den Ausgleich am 2. Spieltag der Champions League.
Das 2:2 der Königsblauen gegen den französischen Meister schmeckte umso bitterer, weil die Gelsenkirchener mehr als eine halbe Stunde lang in Überzahl agierten.
Auch Klopp nicht ganz zufrieden
"Wir spielen zu ängstlich", ärgerte sich deshalb Klaas-Jan Huntelaar, Torschütze zum 2:1.
Auch BVB-Trainer Jürgen Klopp war nicht ganz zufrieden mit dem Remis beim englischen Meister.
SPORT1 fasst die Stimmen zur Champions League zusammen.
Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wenn man so spielt... Dass man dann auch die komplette Punktzahl mitnehmen will, ist nachvollziehbar. Manchester hat auch Chancen gehabt. Es war ein intensives Spiel. Meine Mannschaft hat ganz, ganz toll gespielt."
Marco Reus (Borussia Dortmund): "Ich ärgere ich mich über das Unentschieden. In der Kabine sind alle enttäuscht. Wir hätten den Sack früher zumachen müssen. Wir haben aber international bewiesen, dass wir mithalten können. Das gibt uns dennoch Selbstvertrauen. In der Gruppe ist alles offen."
Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): "Wir ärgern uns schon ein klein wenig über das Ergebnis. Heute war mehr drin, wir hätten für unsere Leistung belohnt werden müssen. Leider bestraft uns der Schiedsrichter. Neven geht auf keinen Fall mit der Hand zum Ball, irgendwo muss er sich ja auch hinbewegen. Das muss man zwei Minuten vor Ende auch nicht mehr pfeifen."
Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Wir hätten das Spiel nach Hause bringen und unsere Chancen nutzen müssen. Unser Problem war im Ballbesitz, wenn wir die Situationen nicht gut zu Ende spielen. Es darf nicht sein, dass sich dann noch Konter für den Gegner ergeben. In einem Champions-League-Spiel wird so etwas bestraft."
Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04): "Wir waren lange Zeit ein Mann mehr. Wir spielen zu ängstlich, lassen die Franzosen viel zu weit kommen. Dann lief es nicht, das Publikum fängt an zu pfeifen, weil wir nicht nach vorne spielen. Ich verstehe das, aber das bringt Unsicherheit in die Mannschaft, es passieren viele Fehlpässe."
Benedikt Höwedes (Schalke 04): "Wir waren spieldominant. Wir kriegen es einfach nicht rein, dass wir Spiele vorzeitig entscheiden. Das tut weh"
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