FCL scheitert an Genk - Rangelov fliegt vom Platz
Der FCL verliert nach dem 2:1 vor einer Woche das Rückspiel in Genk 0:2 und scheidet aus. Die Tore kassierte Luzern in der 56. Minute durch Daniel Fernandez und in der 88. Minute durch den eingewechselten Ayub Masika. Janko Pacar hatte in der Nachspielzeit die Chance, die nur noch zu zehnt spielenden Innerschweizer in die Verlängerung zu retten.
Rangelov leitet die Wende ein
Den Kopfball wehrte Genks Goalie Köteles auf spektakuläre Weise ab. Luzern bezahlte in Belgien einerseits für das einzige Gegentor im Hinspiel und andererseits für das Fehlverhalten eines Leaderspielers. Zur Unzeit leistete sich Dimitar Rangelov einen Aussetzer der Marke unentschuldbar.
Der ehemalige Bundesliga-Profi trat in der 37. Minute bei einem Spielunterbruch (!) gegen Nadson nach und wurde des Feldes verwiesen. Gleichzeitig humpelte Dario Lezcano verletzt auf dem Feld herum und musste kurz darauf ausgewechselt werden. Damit verlor der FCL, der ohnehin unter Druck stand, innert zwei Minuten zwei wichtige Offensivkräfte.
Genk - Luzern 2:0 (0:0)
Cristal-Arena. - 12'135 Zuschauer. - SR Dean (Eng).
Tore: 56. Fernandez (Vossen) 1:0. 88. Masika 2:0.
Luzern: Zibung; Sarr, Stahel (79. Hochstrasser), Puljic, Lustenberger; Wiss, Muntwiler; Winter, Lezcano (39. Hyka), Gygax (73. Pacar); Rangelov.
Bemerkungen: Luzern ohne Renggli und Sorgic (beide verletzt). 37. Rote Karte gegen Rangelov (Tätlichkeit an Nadson). Verwarnungen: 47. Anele (Foul). 68. Muntwiler (Foul). 68. Gygax (Reklamieren). 81. Wiss (Foul). 91. Joseph-Monrose (Reklamieren). 93. Hochstrasser (Reklamieren). Verletzt out: 39. Lezcano (linker Fuss). 79. Stahel (linkes Knie).












