Absage von Ferrari: Kein Platz für Schumi
Suzuka - Rekord-Weltmeister Michael Schumacher wird nach seinem Aus bei Mercedes in der kommenden Formel-1-Saison nicht zu seinem ehemaligen Rennstall Ferrari zurückkehren.
"Michael Schumacher ist der beste Fahrer in der Formel-1-Geschichte, was die Rekorde belegen, und er verdient weiterhin einen Platz im Umfeld der Formel 1", zitiert die "Bild" einen Ferrari-Sprecher:
"Aber jede Liebesgeschichte kann einmal zu Ende gehen, so wie es zwischen Michael und Ferrari der Fall war."
Mercedes hatte vergangene Woche bekannt gegeben, dass Schumachers am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Gleichzeitig hatte das Team den Briten Lewis Hamilton als Nachfolger des 43-jährigen Kerpeners präsentiert.
Sauber ist interessiert
Seitdem ranken sich die Gerüchte, Schumacher könnte seine Karriere bei einem anderen Team fortsetzen.
Nach dem Korb von Ferrari gilt Sauber als wahrscheinlichste Option - Vorstandschefin Monisha Kaltenborn bestätigte bereits, über eine Verpflichtung des 91-maligen Grand-Prix-Gewinners nachzudenken.
Schumacher äusserte sich bisher nicht zu seinen Zukunfstplänen.
Erfolgreiche Zeit mit Ferrari
Zwischen 2000 und 2004 hatte Schumacher fünf seiner sieben WM-Titel im Ferrari gewonnen.
2006 trat er nach elf Jahren bei der Scuderia zunächst zurück, um 2010 bei Mercedes ein Comeback zu starten.
Hülkenberg sieht grosse Konkurrenz
Nico Hülkenberg sieht im Kampf um ein sportlich interessantes Cockpit für die kommende Saison offenbar auch Schumacher als einen der grossen Rivalen an.
"Jeder ist ein Konkurrent, jeder buhlt um seine Chance", sagte der 25 Jahre alte Force-India-Pilot vor dem Grossen Preis von Japan .
"Die Journalisten schreiben einen in verschiedene Cockpits, aber das ist alles hypothetisch. Es wird immer noch viel spekuliert, aber ich kann nur sagen, dass noch nichts entschieden ist", so der 25-Jährige
Hülkenberg gilt wie Schumacher als Kandidat beim Formel-1-Rennstall Sauber.
Hülk Anwärter auf Massa-Nachfolge
Zudem gilt der Emmericher nach seinen guten Leistungen in einem unterlegenen Auto als aussichtsreicher Anwärter auf die Nachfolge von Felipe Massa bei Ferrari, sollten sich die Italiener am Ende des Jahres von dem Brasilianer trennen.
"Durch die Ereignisse der letzten Woche ist viel Bewegung in den Fahrermarkt gekommen", sagte Hülkenberg, "ich will natürlich Gewissheit haben, und zwar nicht erst in drei Monaten. In ein paar Wochen sollte es Klarheit geben."
SPORT1










