Zetterberg: ''Wir hätten gewinnen können''
Zweimal waren die Lakers kurz nach einem Anschlusstreffer wieder mit zwei Toren in Rückstand geraten, nach dem 4:5 von Peter Sejna (51.), seinem zweiten Tor nach dem 2:3 (33.), passierte ihnen dies nicht mehr.
Gut belohnter Schlussspurt
Im Gegenteil: 35 Sekunden vor dem Ende erzielte Michel Riesen bei 6 gegen 4 den Ausgleich. Den Pass gab der Kanadier Jason Spezza. Der viertbeste Skorer in der vergangenen NHL-Saison hatte sich bereits bei den Toren zum 1:1 (23.), 2:3 und 3:4 (44.) je einen Assist gutschreiben lassen.
Es war in seinem achten NLA-Spiel das zweite Mal, das ihm vier Skorerpunkte gelangen.
Jason Spezza stellt auch Brunner in den Schatten
Im Shootout avancierte er endgültig zum Matchwinner, verwandelte er doch den letzten Penalty der Gäste. Danach scheiterte der Zuger Dominic Lammer. Zuvor hatten Lino Martschini (Zug) und Juraj Kolnik (Lakers) getroffen.
Zug muss sich an der eigenen Nase nehmen, dass es diese Partie noch aus der Hand gab. Dass sie zumindest einen Punkt holten, verdankten sie in erster Linie Lockout-Spieler Damien Brunner. Der Topskorer der vergangenen NLA-Qualifikation erzielte je zwei Tore und Assists.
Henrik Zetterberg muss tatenlos zusehen
Zugs neustes Juwel aus Übersee wurde vor der Partie den Medien präsentiert. Ins Geschehen eingreiffen wird Henrik Zetterberg allerdings erst an der European Trophy gegen die Adler Mannheim.
Nach der Partie meint der Schwede gegenüber Teleclub: ''Wir hätten dieses Spiel schon gewinnen können''. Ob er selber bei einem Einsatz hilfreich gewesen wäre, dürfte der Superstar bezweifeln. Auf seinen ersten Einsatz gegen Mannheim angesprochen meinte er realistisch: ''Ich dürfte etwas eingerostet sein, immerhin ist es meine erste Partie seit 5 Monaten."
Ob er mit seinem neuen Teamkollegen bei den Detroit Red Wings auflaufen wird, wollte oder konnte er noch nicht preisgeben: ''Das entscheidet der Coach. Ich trainiere morgen zum ersten Mal, dann werden wir es wohl sehen...", freute er sich auf den nächsten Tag.
Zug - Rapperswil-Jona Lakers 5:6 (1:0, 3:2, 1:3, 0:0) n.P.
Bossard Arena. - 6340 Zuschauer. - SR Eichmann, Dumoulin/Zosso. - Tore: 10. Brunner (Diaz, Omark/Ausschluss Earl) 1:0. 23. Camenzind (Sejna, Spezza) 1:1. 25. Holden (Brunner) 2:1. 28. Brunner (Diaz, Martschini/Ausschlüsse Sutter; Kolnik) 3:1. 33. Sejna (Gmür, Riesen) 3:2. 36. Martschini (Lindemann, Diaz) 4:2. 44. Burkhalter (Spezza/Ausschluss Furrer) 4:3. 45. Holden (Omark, Brunner) 5:3. 51. Sejna (Spezza, Camenzind) 5:4. 60. (59:25) Riesen (Spezza/Ausschluss Suri) 5:5 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Christen -, Camichel -; Martschini 1:0, Kolnik 1:1; Omark -, Riesen -; Brunner -, Spezza 1:2; Lammer -. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 9mal 2 plus 2 Mal 10 Minuten (Camichel, Earl) gegen Rapperswil-Jona. - PostFinance-Topskorer: Omark; Earl.
Zug: Zurkirchen; Helbling, Fischer; Diaz, Wozniewski; Chiesa, Furrer; Suri, Schnyder, Casutt; Brunner, Holden, Omark; Christen, Sutter, Lammer; Martschini, Lüthi, Lindemann; Schneuwly.
Rapperswil-Jona: Aebischer; Welti, Camenzind; Gmür, Sven Berger; Winkler, Geyer; Kolnik, Camichel, Earl; Thibaudeau, Hürlimann, Rizzello; Riesen, Grauwiler, Sejna; Jörg, Spezza, Burkhalter.
Bemerkungen: Zug ohne Markkanen, Blaser und Erni (alle verletzt). Rapperswil-Jona ohne Wichser und Walser (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 10. Holden, 33. Christen. - Lakers von 59:15 bis 59:25 ohne Goalie. - Timeout Zug (61.).
Si

