Zuger Arbeitssieg gegen Lugano
Die zuletzt auswärts unzureichenden bis desolaten Tessiner (1:4 in Bern und 1:8 in Davos) stemmten sich in der Bossard-Arena vehementer als auch schon gegen die Niederlage.
Für einmal ist Parade-Linie harmlos
Es gelang ihnen immerhin, die beste Linie der Liga zu stoppen. Topskorer Damien Brunner blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Torerfolg, bereitete aber gleichwohl das kursweisende 1:0 durch Josh Holden vor.
Deshalb rückte für einmal nicht die Parade-Formation um Detroits Superstar Henrik Zetterberg in den Mittelpunkt. Das Rampenlicht gehörte Jussi Markkanen. Der oft kritisierte Finne spielt eine immer bessere Form aus und verunmöglichte mit seinen exzellenten Interventionen eine phasenweise durchaus mögliche Wende.
Zug - Lugano 2:1 (1:0, 1:0, 0:1).
Bossard-Arena. - 6436 Zuschauer. - SR Eichmann/Rochette, Bürgi/Rohrer. - Tore: 9. Holden (Diaz, Brunner/Ausschluss Conne) 1:0. 22. Casutt (Schnyder) 2:0. 42. Ruefenacht 2:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 plus 10 Minuten (Hirschi) gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Brunner; Metropolit.
Zug: Markkanen; Diaz, Furrer; Helbling, Fischer; Chiesa, Furrer; Brunner, Zetterberg, Omark; Suri, Holden, Lammer; Schnyder, Sutter, Casutt; Lüthi, Schneuwly, Lindenmann.
Lugano: Flückiger; Heikkinen, Sbisa; Morant, Hirschi; Ulmer, Vauclair; Schlumpf; Bergeron, Metropolit, Ruefenacht; Kostner, McLean, Jordan Murray; Di Pietro, Kamber, Steiner; Pivron, Conne, Reuille.
Bemerkungen: Zug ohne Christen, Rossi, Blaser, Erni (alle verletzt), Martschini (U20), Wozniewski (überzählig), Lugano ohne Brady Murray, Blatter, Domenichelli, Fazzini (alle verletzt), Nummelin, Nodari (beide überzählig), Simion (U20-WM). 29. Pfostenschuss von Metropolit.

